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LONDON (awp international) - Die staatlich gestützte britische Grossbank Lloyds kann sich etwas aus dem Griff der Finanzkrise lösen. Zum ersten Mal seit dem Kauf des Konkurrenten HBOS konnte die Bank in der Bilanz einen Gewinn ausweisen. In den ersten sechs Monaten profitierte Lloyds vor allem von einer Erholung der Wirtschaft. Aus diesem Grund sanken die Belastungen durch faule Kredite deutlich. Lloyds-Chef Eric Daniels geht davon aus, dass sich die Lage der Bank weiter bessert. Das zweite Halbjahr werde besser als das erste und 2011 werde besser als 2010, sagte er.
Bis Ende Juni habe der Gewinn vor Steuern auf vergleichbarer Basis 1,6 Milliarden Pfund betragen, teilte die teilverstaatlichte Bank am Mittwoch in London mit. Im ersten Halbjahr 2009 hatte der Vorsteuerverlust bei noch knapp vier Milliarden Pfund gelegen. Mit dem Milliardengewinn überraschte das Institut die Experten, die mit einem deutlich geringeren Gewinn gerechnet. Die Lloyds-Aktie legte am Mittwoch in den ersten Handelsminuten deutlich zu.
Die Bank hatte bereits im März angekündigt, im laufenden Jahr wieder profitabel sein zu wollen und damit die beiden Schreckensjahre 2008 und 2009 abzuhaken. In diesen beiden Jahren hatte die Bank einen Vorsteuerverlust von kumuliert 13 Milliarden Pfund ausgewiesen. Lloyds war durch die Immobilien- und Finanzkrise und die Übernahme des Konkurrenten HBOS ausgerechnet zum Höhepunkt der Finanzkrise ins Straucheln geraten und musste vom britischen Staat gerettet werden./zb/stk

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