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OIL/Ölpreise vor US-Arbeitsmarktdaten schwächer

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) – Die Ölpreise haben am Freitag vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete gegen Mittag 75,77 US-Dollar. Das waren 69 Cent weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 51 Cent auf 77,85 Dollar.
Händler begründeten die Preisabschläge mit dem etwas festeren Dollar und den schwach tendierenden Aktienmärkten. Allerdings hielten sich viele Investoren vor dem Arbeitsmarktbericht für November zurück, hiess es. Experten rechnen zwar mit einem abermaligen Stellenabbau, der sich im Monatsvergleich aber verlangsamen sollte. In den vergangenen Monaten hatten neue Arbeitsmarktdaten aus den USA zumeist für deutliche Bewegung am Ölmarkt gesorgt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat sich unterdessen kaum verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 77,32 Dollar. Das war ein Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bf/jha/

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