CVP will sich für Tourismus einsetzen
Die Christlich-demokratische Volkspartei CVP will sich für die Schweizer Tourismusbranche stark machen. Die Delegierten fordern einen reduzierten Mehrwertsteuersatz fürs Gastgewerbe und mehr Bundesgeld für "Schweiz Tourismus".
Die CVP habe sich schon immer für den Tourismus eingesetzt, sagte Parteipräsident Christophe Darbellay. Denn der Tourismus sei der einzige Wirtschaftszweig, der in der ganzen Schweiz von Bedeutung sei. Und: «In den Bergen ist er sogar oft der einzige Wirtschaftsmotor.»
Der Bündner Ständerat Theo Maissen monierte in Brig, dass in der Resolution nicht die Aufhebung der Lex Koller verlangt wird. Heute sei der Zweitwohnungsmarkt nicht wegen der Nachfrage aus dem Ausland überhitzt.
Der Freiburger Nationalrat Dominique de Buman – er ist auch Präsident des Schweizer Tourismusverbands – rief in Erinnerung, dass die Schweiz heute nur noch auf Platz 27 der weltweit meistbesuchten Länder liege. Einst habe die Schweiz noch zu den fünf grössten Tourismusdestinationen gehört.
Die Delegierten hiessen die Resolution mit einer Gegenstimme gut. Neben einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie werden im Papier mehr Bundesgelder für die Vermarktungsorganisation Schweiz Tourismus verlangt. Zudem sollen keine Postautolinien gestrichen werden.
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