«Wiedereingliederungs-» statt Invaliden-Versicherung
Die Invalidenversicherung soll keine ewigen Rentenbezüger mehr produzieren und mehr Betroffene wieder eingliedern. Im Fokus der nächsten Gesetzesrevision sind vor allem Kinder und Jugendliche.
Wer einmal eine IV-Rente bezieht, tut das oft für immer. Zu oft, findet Gesundheitsminister Alain Berset. Er will die Invaliden-Versicherung zu einer «Wiedereingliederungs»-Versicherung machen.
So konzentriert sich die nächste IV-Revision beispielsweise auf Jugendliche mit psychischer Beeinträchtigung. Sie sollen nicht als IV-Rentner und –Rentnerinnen ins Leben starten müssen, findet Berset.
Es gehe in dieser IV-Revision um qualitative Verbesserungen und nicht ums Sparen, so der Gesundheitsminister weiter. Der Bund will beispielsweise kantonale Brückenangebote mitfinanzieren und die Beratung von Jugendlichen und Fachpersonen stärken.
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