Navigation

Liechtenstein ist nicht länger Tresor der Schweiz

2018 führen die Schweiz und Liechtenstein den automatischen Informationsaustausch ein. Dabei geht es für beide Länder um viel. Liechtenstein war lange eine beliebte Destination für Schweizer Steuersünder.

Dieser Inhalt wurde am 09. Mai 2017 - 09:00 publiziert
swissinfo.ch/ka und SRF (Tagesschau vom 08.05.2017)
Externer Inhalt

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler empfangen. Die Nachbarländer pflegten ein Verhältnis von Nähe, Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen, sagte Hasler bei seinem ersten offiziellen Besuch in Bern.

Bei dem Treffen sprachen Leuthard und Hasler auch über die Steuerabkommen zwischen den beiden Ländern. "Wir gehen davon aus, dass es in Liechtenstein noch gewisse unversteuerte Gelder gibt", sagte Hasler. Die Schweiz möchte die unversteuerten Vermögen zurückholen, Liechtenstein die Gelder – versteuert – behalten.

Das Fürstentum hatte deshalb versucht, eine Sonderlösung mit der Schweiz zu vereinbaren. Vergeblich, denn der Bankdatenaustausch füllt dem Schweizer Fiskus die Tasche.

Liechtensteins Bedenken, dass Schwarzgeld auch unversteuert in die Schweiz zurückfliessen könnte, teilt die Schweiz nicht. Es stehe in der Verantwortung der Banken und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger, künftig korrekt Steuern zu bezahlen, sagte Bundespräsidentin Leuthard dazu.

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.