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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Gewitter, Sturm und Hagel: War der Schweizer Sommer wettertechnisch bisher vor allem nervig nass, wird es nun in einigen Regionen gefährlich, vielerorts herrscht Hochwassergefahr.

Herzliche Grüsse aus Bern

Keystone / Salvatore Di Nolfi

Seit Wochen ziehen Gewitter und Starkregen über die Schweiz. Heute Nacht war das Unwetter besonders stark.

Ich bin Mitglied eines kleinen Ruderclubs, der auf einem Stausee trainiert. In normalen Jahren gibt es zwei bis drei Wochenenden, an denen man wegen zu viel Strömung und Schwemmholz nicht aufs Wasser kann. Nicht so in diesem Sommer: Gefühlt jedes zweite Training muss in die Halle ans Trockene verlagert werden. Entweder es gewittert, hagelt oder der Wasserstand ist zu hoch.

Heute Nacht wütete das Gewitter besonders stark, vor allem in der Region Zürich und im Tessin. Bäume kippten wie Streichhölzer, Trams und Züge fielen aus, der Gotthardtunnel war vorübergehend geschlossen.

Entlang der Flüsse und Seen herrscht nach den dauernden Niederschlägen Hochwasser-Gefahr. Bei den Berner Oberländer Seen ist die Lage so prekär, dass die Schifffahrt bis mindestens Freitag ausgesetzt wird.


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SRF-SWI

Ein Konflikt um zollfreies Gemüse erreicht Berlin und Bundesbern.

Die Gärtnerei Hoch-Reinhard liegt sieben Kilometer ausserhalb der Stadt Basel. Seit über 85 Jahren verkauft sie in den umliegenden Gemeinden Tomaten, Stangenbohnen, Spargeln und anderes Gemüse.

Das Problem: Trotz der geografischen Nähe zu Basel befindet sich die Gärtnerei für viele ihrer Kundinnen und Kunden im Kanton Basel-Stadt auf der «falschen» Seite der deutsch-schweizerischen Grenze.

Bisher durften deutsche Landwirtschafts-Betriebe in Grenznähe ihre Produkte mit sehr wenigen Auflagen in der Schweiz verkaufen. Doch die Schweizer Zollverwaltung hat keine Lust mehr auf Extrawürste – künftig soll ausnahmslos alle Ware normal verzollt werden. Alles nicht so wild? Denkste! Obwohl nur wenige Betriebe betroffen sind, schalteten Politiker in Deutschland und der Schweiz die jeweilige Landesregierung ein.

© Keystone / Christian Beutler

Die Schweiz ist stolz auf ihr duales Bildungssystem, doch die höhere Berufsbildung wird im Ausland kaum anerkannt. Das soll sich nun ändern.

Die Berufslehre ist ein grosser Stolz der schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie erlaubt es, auch ohne universitäres Studium hochspezialisierte Profis auszubilden. So stauben Schweizer Lehrlinge bei Berufsolympiaden regelmässig Medaillen ab.

Im Ausland hat man es mit einem solchen Diplom jedoch häufig schwer, wie meine Kollegin Isobel Leybold-Johnson schreibt. Arbeitgeber wissen nicht, was sie mit dem Abschluss anfangen sollen und erwarten ein Universitäts-Zeugnis.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat das Problem erkannt und prüft nun, den höheren Berufsabschlüssen einheitliche Namen zu geben. Im Raum stehen die Abschlüsse «Bachelor Professional» und «Master Professional».

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Isobel Leybold-Johnson

Begegneten Sie im Ausland Schwierigkeiten, weil Ihre Schweizer Berufsdiplome nicht anerkannt wurden?

Die Schweiz prüft, ob ein «Bachelor Professional» und «Master Professional» für die höhere Berufsbildung die Anerkennung im Ausland erleichtern soll. Was sind Ihre Gedanken dazu?

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