Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Können Sie den diesjährigen 1. August unbeschwert feiern – oder fühlen Sie sich von der Schweiz während der Corona-Pandemie im Stich gelassen? Diese Frage beschäftigt mich, wenn ich mir die Rede unseres Bundespräsidenten an die Fünfte Schweiz anschaue.
Ich hoffe, es geht Ihnen gut – wo immer Sie im Moment sein mögen.
«Die Schweiz ist in Gedanken bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger». So eröffnet Bundespräsident Guy Parmelin seine 1. August-Rede an die Fünfte Schweiz.
«In diesen unsicheren Zeiten, die hier und anderswo immer noch schwierig sind, möchte ich Sie ermutigen, stark zu bleiben«, sagt Parmelin.
«Vor allem möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie (…) die Schweiz, die wir lieben, mit Stolz verkörpern.» Dank den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern sei die kleine Schweiz ein unendlich grosses Land.
Wie feiern Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, den 1. August? Wir haben Videos unserer Community aus Singapur, Ghana, den USA und weiteren Ländern erhalten. Schauen Sie selbst.
- Den ganzen Artikel mit der Videoaufnahme von Parmelins Rede finden Sie auf swissinfo.ch.
- Unsere Seite für die Fünfte Schweiz.
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Ab heute beginnt in Zürich eine Aktionswoche der Klima-Bewegung. Sie richtet sich gezielt gegen umweltschädliche Praktiken der Schweizer Banken.
Auf der Brache des Hardturm-Stadions stellen Klima-Aktivistinnen und Aktivisten ein Camp mit Küchen, Toiletten und Zelten für mehrere hundert Teilnehmende auf.
In der Aktionswoche des zivilen Ungehorsams sind unter anderem Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer Banken geplant. Diese investieren nach wie vor Milliarden Franken in fossile Energien.
«Schweizer Banken – dazu gehört auch die Nationalbank – sind wie Influencer für den weltweiten Finanzplatz und besitzen darum einen enorm grossen Hebel für mehr Klimaschutz», sagt Frida Kohlmann vom Collective Climate Justice gegenüber Watson.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf WatsonExterner Link.
- Junge haben das CO2-Gesetz doch nicht zu Fall gebracht, berichtetExterner Link und kommentiertExterner Link die NZZ (Paywall).
- Die Schweizerische Nationalbank hat dank Fremdwährungen im ersten halben Jahr hohe Gewinne eingefahren, wie unter anderen NauExterner Link vermeldet.
Die Schweiz ist ein Agglo-Land: Die meisten Menschen wohnen dort, obwohl die Agglomerationen ein schlechtes Image haben.
Die Agglomeration ist in der Schweiz seit den 1960er-Jahren schnell und undurchdacht gewachsen. Das Resultat sind zusammengewürfelt wirkende Siedlungen ohne grossen Zusammenhang.
Ein Dorfzentrum oder öffentliche Treffpunkte fehlen meist. Als entsprechend unattraktiv gelten Vorortsgemeinden.
Dabei hätten Agglomerationsgemeinden laut SRF Potential – wenn sie städtischer würden. Damit man dort wirklich lebt – und nicht bloss schläft.
- Den ganzen Artikel mit Radiobeitrag finden Sie bei SRFExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Alle bauen in der Agglo, nur niemand zieht hin; Wie das Schweizer Mittelland langsam zu einer einzigen Agglomeration wird.
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Seit drei Monaten lebt der Schweizer Yanick Iseli in Nicaragua. Gewisse Dinge laufen nach Plan, andere nicht.
Iseli hat er unerwartet ein Haus gekauft – weil er einen Stromanschluss brauchte. Zufällig zog gerade die Nachbarsfamilie weg und wollte ihre Hütte verkaufen.
In Nicaragua kosten Haus und Grundstück einen Bruchteil der Preise in der Schweiz – rund 3000 Franken hat Iseli für 1000 Quadratmeter Land und das Häuschen bezahlt.
«Die Freiheit, jeden Tag zu tun und zu lassen, was ich will, gefällt mir am meisten», sagt Iseli über sein neues Leben. Hier im Norden Nicaraguas ist der 37-jährige Jurassier sein eigener Chef.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Teil 1, Teil 2 und Teil 3 der Serie über Yanick Iseli.
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