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Höhere Löhne als Konjunkturprogramm

Der Gewerkschafts-Dachverband fordert reale Lohnerhöhungen, um den Privatkonsum konjunkturell zu stützen. Bei der Beschäftigung hingegen deutet der KOF-Indikator bereits wieder auf eine mögliche Trendwende hin.

Laut der Konjunkturforschungs-Stelle der ETH Zürich (KOF) befindet sich ihr vierteljährlich erhobenes Beschäftigungs-Barometer weiterhin deutlich im Minus, aber nicht mehr auf dem Tiefststand vom vergangenen April.

Dies deute darauf hin, dass sich der Beschäftigungsabbau im kommenden Quartal nicht noch verstärken sollte, was einer Trendwende gleichkäme. Mit Ausnahme des Detailhandels wiesen alle Branche wieder etwas bessere Werte aus als im April.

Gerade im Detailhandel sehen die Perspektiven aber schlecht aus: Der private Konsum drohe einzubrechen, befürchtet Travail.Suisse, der Dachverband der Gewerkschaften. Deshalb wäre es als Teil eines Konjunkturprogramms angebracht und volkswirtschaftlich sinnvoll, den Arbeitnehmenenden reale Lohnerhöhungen zuzugestehen.

Besonders, da während den konjunkturell guten Zeiten der zurückliegenden Jahre die Löhne der Arbeitnehmenden nur moderat gewachsen seien.

Die Lohnerhöhungen sollten vor allem den tiefen Einkommen zu Gute kommen, so Travail.Suisse.

swissinfo.ch und Agenturen

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