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IKRK-Präsident Kellenberger trifft Putin

IKRK-Präsident Jakob Kellenberger wird am Donnerstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau zusammentreffen. Dies bestätigte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Dienstag (28.03.) in Genf.

IKRK-Präsident Jakob Kellenberger wird am Donnerstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau zusammentreffen. Dies bestätigte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Dienstag (28.03.) in Genf.

Kellenberger reist bereits am Mittwochabend in die russische Hauptstadt. Ein Besuch des Nordkaukausus und Grosnys steht nicht auf dem Programm des IKRK-Präsidenten. Kellenberger wird bis am Freitag in Moskau bleiben.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) wartete seit Wochen auf eine offizielle Einladung aus Moskau. Kellenberger möchte von Putin insbesondere den Zugang zu den tschetschenischen Gefangenen erhalten.

Das IKRK hatte seine Vertretung in Tschetschenien nach dem ersten Krieg im Dezember 1996 geschlossen, nachdem sechs ausländische Mitarbeiter ermordet worden waren. Im November letzten Jahres waren auch die lokalen IKRK-Mitarbeiter aus Grosny abgezogen worden.

Auch UNO-Menschenrechtskommissarin Mary Robinson reist am Freitag nach Moskau. Der Besuch Robinsons dauert bis zum 4. April. Die frühere irische Präsidentin will am 1. und 2. April nach Tschetschenien reisen. Robinson trifft anschliessend in Moskau mit dem russischen Aussenminister Igor Iwanoff zusammen.

In Genf findet derzeit die Jahreskonferenz der UNO- Menschenrechtskommission statt. Tschetschenien steht nicht offiziell auf der Agenda, doch Robinson will dem UNO-Gremium nach ihrer Tschetschenien-Reise sofort Bericht erstatten.

swissinfo und Agenturen

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