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Demo gegen Studiengebühren

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizer:innen

Nach meinem Jusstudium habe ich zunächst ein Praktikum auf einem Rechtsdienst gemacht, bin dann aber in den Journalismus eingestiegen. Aus staatlicher Sicht war meine Ausbildung vielleicht eine Fehlinvestition.

Herzliche Grüsse

Demonstrierende
Keystone / A3730/_federico Gambarini

Nachgelagerte Studiengebühren, aber nur bei geringem Einkommen?

Vor einigen Wochen hatte ein Bildungsforscher in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger den Teilzeittrend unter Akademiker:innen kritisiert: «Es kann nicht sein, dass die Kassiererin dem Teilzeitarzt das Studium bezahlt.» Wer wegen Teilzeitarbeit wenig verdiene, solle die Studiengebühren zurückzahlen müssen.

Zwei Forscherinnen finden die Idee ungerecht und kaum durchdacht. In einem Gastbeitrag im Tages-Anzeiger schreiben sie, die Steuer würde in erster Linie Frauen betreffen, da Kinderbetreuung der wichtigste Grund für Teilzeit sei.

«Ob eine Bildungsinvestition aus Sicht des Staates lohnenswert ist, hängt zudem von weit mehr ab als von der generierten Einkommensteuer.» Ein Staat bilde Ärztinnen ja nicht deshalb aus, damit sie viel Einkommenssteuer bezahlten, sondern um eine gute Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Thailändisches Mädchen an einem Eiskunstlaufwettbewerb
Keystone / Barbara Walton

Für Auslandschweizer in Thailand lohnt sich die Heirat mit einer Mutter.

Es hat Vorteile, als AHV-Bezüger im Ausland eine Mutter mit minderjährigen Kindern zu heiraten. Dann fliessen nämlich AHV-Stiefkinderrenten.

Eine Kinderrente beträgt 40 Prozent einer Alters- oder Invalidenrente, also maximal 900 Franken pro Monat. In Thailand ist diese erst noch steuerfrei.

Vor vier Tagen berichtete der Blick bereits, Auswandern nach Thailand könne finanziell interessant sein: Wer sich offiziell in Thailand niederlässt, zahlt keine Steuern auf Renten, Kapitalerträge und passive Einnahmen aus der Schweiz.

Credit Suisse
© Keystone / Ennio Leanza

Die Credit Suisse schreibt den grössten Jahresverlust seit der Finanzkrise 2008.

2022 war für die Credit Suisse ein Krisen- und Skandaljahr. Das zeigt sich nun auch in den Zahlen.

Für das Jahr 2022 resultiert ein Verlust von 7.3 Milliarden Franken, wie die Grossbank mitteilt. Der Bank rennt die Kundschaft davon. Die Aktie sackte ab.

Einen noch höheren Jahresverlust schrieb die Grossbank lediglich in der Finanzkrise: Im Jahr 2008 gab es ein Minus von 8.2 Milliarden.

Reto Steimer
zvg

Dieser Auslandschweizer rettet Hunde auf Bali.

Reto Steimer aus dem Kanton Aargau hat in Indonesien ein Tierheim für Strassenhunde errichtet.

Auf Bali leben über eine Million Strassenhunde. Die meisten von ihnen sind Weibchen, die bereits als Welpen ausgesetzt werden. Die Leute bevorzugen Männchen als Wachhunde.

Steimer finanziert sein Engagement aus dem eigenen Ersparten, braucht nun aber Spenden. Um an Bekanntheit zu gewinnen, hat er sich für die aktuelle Staffel von «Adieu Heimat» des Fernsehsenders 3+ beworben.

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