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Veränderungen bei SWI: weg von Kommentaren, hin zu Beiträgen

Hier ein kurzer Einblick in unsere Bemühungen, damit Ihre Beiträge nicht einfach nur Fussnoten unserer Artikel sind. 

Dieser Inhalt wurde am 05. August 2020 - 10:14 publiziert

So lief das bisher ab: Wir publizieren einen Artikel. Sie schreiben Kommentare. Wir filtern diese Kommentare und schalten eine Auswahl aufgrund unserer Richtlinien entweder frei oder lehnen sie ab.

Viele Nutzerinnen und Nutzer und auch wir haben dabei festgestellt, dass Kommentare immer wieder persönlich verletzend, feindselig oder diskriminierend sind. Dafür sind wir selbst verantwortlich, denn wir haben eine Kommentarstruktur geschaffen, die das fördert. Darum möchten wir jetzt an der Art und Weise, wie wir mit Ihnen diskutieren, etwas ändern. 

Wir möchten künftig nicht einfach als anonyme Plattform-Zensorinnen agieren, sondern suchen mit Ihnen konstruktive Gespräche, um relevante Themen gemeinsam noch besser einordnen und vertiefen zu können. Wir wollen für Sie und mit Ihnen die Welt besser verstehen.

Mit einigen gezielten Veränderungen möchten wir Ihnen einen Raum für nachhaltige Debatten bieten, in denen Sie gehört und gelesen werden und Ihre Expertise und Erfahrungen einbringen können, und in denen Sie, wie auch wir, viel mehr lernen können. 

Die Fragen in blau!

Sie sehen deshalb auf unseren Seiten neu vermehrt in blau hervorgehoben unsere Fragen an Sie. Diese Fragen stellen sich unsere Journalistinnen und Journalisten, die mit ihrer langjährig erarbeiteten Sachkompetenz zu diesen Themen mit Ihnen diskutieren möchten.

Wir möchten von Ihren Erfahrungen und Ihrer Expertise lernen und diese vermehrt in die Berichterstattung von SWI einbauen. Damit hoffen wir Ihnen einen zusätzlichen Dienst zu bieten und wir sind dankbar für Ihre Bereicherung unseres gemeinsamen Angebots an Information und Einordnung des Weltgeschehens.

Dieses Mitreden freut uns auch, denn wir, die für SWI Berichte recherchieren, schreiben, filmen, redigieren und produzieren, sind nicht anonyme Schichtarbeiterinnen und -arbeiter, sondern Menschen, welche die Schweiz durch unsere Berichterstattung ein bisschen besser machen und Ihnen näher bringen wollen.

Was ist neu?

Wir haben hierzu die Kommentarfunktionen dutzender Informationsportale studiert, mit den Erfinderinnen gesprochen und nach den besten Wegen gesucht, damit die Debatten auf SWI künftig mehr sach- und zielorientiert und konstruktiver im Ton sind. Einen Lösungsansatz fanden wir darin, dass wir ​Ebenen der Diskussion einschränken. Somit erlauben wir zwar direkte Antworten auf Beiträge, aber Debatten bleiben beim Thema.

Eine weitere Änderung ist die Einführung einer “Like”-Taste. Diese erlaubt Ihnen Zustimmung für einen Beitrag auszudrücken. Auch können Sie auf einen Klick die beliebtesten Beiträge finden. Sie müssen natürlich nichts “liken” und können uns weiterhin melden, wenn Sie Inhalte anstössig oder falsch finden.

Ausserdem führen wir die Registration von Ihnen als Nutzerinnen und Nutzern für Beiträge wieder ein. Diese Änderung, mit der wir uns wieder an die Standards der SRG anpassen, erleichtert uns nicht nur den direkten Kontakt, es ermöglicht Ihnen auch, Ihre Debatten zu verfolgen. Sie können sich hier registrieren.

Wir bringen uns aktiver ein

Sie sehen, wir haben viel nachgedacht, wie wir zu einzelnen Themen vertiefter und enger mit Ihnen im Kontakt sein können und sind gespannt auf die ersten Erkenntnisse dieser Veränderungen. Wir werden uns bemühen, uns möglichst aktiv in die Debatten einzubringen und hoffen, dass Sie sich genau so sehr wie wir auf die Gespräche freuen. Wenn Sie Feedback oder Fragen hierzu haben, melden Sie sich hier unter dem Artikel. Wir werden bestmöglich auf Ihre Beiträge eingehen. 

Und übrigens: Sind Sie Auslandschweizer*in oder an unserem täglichen Schweiz-Briefing interessiert, dann finden Sie die Debatten auch auf unserer App SWI plus, derzeit in Deutsch und Französisch. Dort besteht die Möglichkeit, dass Sie uns und anderen Nutzerinnen und Nutzern auch Fragen stellen können. Diese Funktion wird auch bald in anderen Sprachen und auch auf der Website verfügbar sein.

Sie können uns auch persönlich schreiben unter community-feedback@swissinfo.ch.

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