Wirtschaftskrise dämpft Reisefreudigkeit
Infolge der Wirtschaftskrise ist die Schweizer Bevölkerung im letzten Jahr weniger gereist. Verzichtet wurde vor allem auf Kurzreisen, nicht aber auf die klassischen Ferienreisen ins Ausland. Dies geht aus einer Publikation des Bundesamtes für Statistik hervor.
Laut der Untersuchung «Reisen der Schweizer Wohnbevölkerung 2009» sank die Zahl aller Reisen mit Übernachtungen im Jahr 2009 gegenüber 2008 von 20 auf 17 Millionen. Das ist ein Rückgang von 14%. Reisen mit bis zu drei Übernachtungen gingen um gut einen Drittel zurück.
Die Zahl der Reisen ab acht Übernachtungen blieb dagegen fast stabil. Reisen im Inland gingen mit minus 25% stärker zurück als Reisen im Ausland mit minus 6%.
In den Jahren 2003 bis 2008 war die Zahl der Reisen mit Übernachtung stetig angestiegen. 2009 wurden 75 Millionen Tagesreisen durchgeführt – etwas weniger als 2008.
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