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Lawine: Keine Hoffnung für weitere Überlebende

Nach einem Lawinenabgang an der Nordseite des Mont Blanc sind 8 Menschen als vermisst gemeldet worden. Darunter befinden sich auch drei Schweizer, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte.

Die vermissten drei Schweizer und fünf Österreicher haben den Lawinenabgang am Mont-Blanc-Massiv höchstwahrscheinlich nicht überlebt. Nach Angaben der französischen Innenministerin Michèle Alliot-Marie gibt es keine Chance, die Vermissten lebend zu bergen.

Zehn Alpinisten aus Frankreich und Italien konnten geborgen werden, acht waren verletzt. Eine 40-köpfige Rettungskolonne von Bergführern, Ärzten und Suchhunden sowie drei Helikopter beteiligen sich an der Suche nach der Vermissten.

Ersten Erkenntnissen zufolge löste sich am Sonntag gegen 03.00 Uhr morgens in der Nordwestflanke des 4248 Meter hohen Mont-Blanc du Tacul ein Eisblock, der dann eine Lawine auslöste. Am Ende sei der Lawinenkegel 50 Meter breit gewesen.

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