Musterschülerin Schweiz
Die Schweiz gehört neben Liechtenstein und den Niederlanden nach wie vor zu den Ländern mit den tiefsten Arbeitslosenquoten in Europa.
Eine Arbeitslosenquote von 2,4%, wie sie die Schweiz im Dezember auswies, gilt in anderen europäischen Ländern bereits als Vollbeschäftigung, wie Peter Hasler, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, am Dienstag festhielt.
Die Zahlen seien deshalb nicht alarmierend. Gemäss den jüngsten verfügbaren Daten von «Eurostat» liegt die Arbeitslosenquote in Europa zurzeit bei durchschnittlich 8,5%.
Die niedrigsten Arbeitslosenquoten verzeichneten im Oktober die Niederlande mit 2,2%, Luxemburg mit 2,5%, Österreich mit 4%, Irland mit 4,1% und Dänemark mit 4,4%. Spanien hatte mit 13% weiter die höchste Arbeitslosenquote in der EU, gefolgt von Frankreich und Finnland mit je 9,2% und Deutschland mit 8%.
Ein Sonderfall ist Liechtenstein. Dort stieg die Arbeitslosenquote von lediglich 1,1% im Oktober auf 1,3% im November, wie das Presse- und Informationsamt des Ländle am Dienstag mitteilte.
In den USA erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 5,4% im Oktober auf 5,7% im November, in Japan lag die Quote gemäss «Eurostat» bei 5,4%. Die höchste in der Schweiz je registrierte Arbeitslosenquote von 5,2% geht auf das Rezessionsjahr 1997 zurück.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch