Klag’s doch schnell per Telefon
Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus wollen Berner Regionsgemeinden vorgehen. Am 1. Februar nimmt die Anlaufstelle 'gggfon' ihre Arbeit auf.
In Münchenbuchsee/BE kam es im Sommer 1999 erstmals zu Vorfällen mit rechtsextremen Jugendlichen. In der Folge wurde per Ende 2000 das ‚gggfon‘, eine Telefon-Hotline, eingerichtet. Das ‚gggfon‘ bietet (auch anonyme) Beratung und Informationen im Bereich Gewalt, politischer Extremismus, Jugend- und Gesellschaftsproblemen an.
Gemeindeübergreifendes Projekt
Das Projekt in Münchenbuchsee stiess bei 24 Gemeinden in der Region Bern auf Interesse. Per 1. Februar wird das ‚gggfon‘ deshalb gemeindeübergreifend angeboten, wie es in den Unterlagen zu einer Medienkonferenz vom Montag heisst. Das ‚gggfon‘ bleibt vorerst ein Jahr in Betrieb.
Entscheidendes Zeichen setzen
In einem ersten Schritt wird eine Informations- und Sensibilisierungs-Kampagne in den Gemeinden sowie in öffentlichen Transportunternehmen durchgeführt. Damit setzen die beteiligten Gemeinden gemäss Ursula Begert (SVP), Gemeinderätin der Stadt Bern, ein entscheidendes Zeichen gegen Gewalt und Rassismus.
Träger des ‚gggfon‘ ist der Verein Region Bern VRB; Projektleiter ist Giorgio Andreoli, ein ausgewiesener Kenner in Jugendfragen und radikalen Szenen. Sein Arbeitsort wird aus Sicherheitheitsgründen geheimgehalten. Erreicht werden kann Andreoli per Telefon oder e-mail.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch