«Reich und schwach»: Ist die Schweiz leichte Beute?
«Gleichzeitig reich und schwach zu sein ist in dieser neuen Weltordnung keine gute Ausgangslage.» Das analysierte der kürzlich abgetretene Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli. Die neue Weltordnung sei aggressiver geworden und die Schweiz darauf militärisch nicht vorbereitet.
Die Neutralität der Schweiz ist seit jeher bewaffnet, weil man sich im Land selbst auch nicht sicher ist, ob im Kriegsfall das Land tatsächlich verschont bliebe. Eine zentrale aussenpolitische Diskussion im Land ist die engere Anbindung an EU und Nato, die seit einiger Zeit hitzig diskutiert wird.
Die hohen amerikanischen Zölle, die mit Verweis auf den Wohlstand der Schweiz erlassen wurden, zeigten zudem auf, dass selbst vermeintliche Verbündete plötzlich gefährlich werden können.
Was denken Sie: Ist die Schweiz stabil aufgestellt für das neue Zeitalter, in dem sich das Recht des Stärkeren durchsetzt? Was müsste sie tun, um sich in diesen Zeiten behaupten zu können?
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