The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter

Russland füllt Bärengraben mit Bären

Der russische Staatspräsident Dmitri Medwedew, der nächste Woche zum Staatsbesuch in die Schweiz kommt, hat Bern zwei junge Bären für den neuen Bärenpark geschenkt.

Medwedew ist das erste russische Staatsoberhaupt, das offiziell die Schweiz besuchen kommt. Als Geschenk hat er bereits zwei rund sieben Monate alten Bärenwaisen aus den Wäldern Ussuriens vorausgeschickt.

Der Staatspräsident macht damit auch seinem Namen alle Ehre: Medwedew leitet sich ab von «Medwed», auf russisch heisst Medwedew «Vom Bär»!

Im vergangenen Monat waren die Jungtiere von Moskau nach Zürich geflogen worden. Ein spezieller Transporter des Tierparks Dählhölzli fuhr dann die Bären weiter nach Bern.

Vorerst hausen die beiden Jungtiere im grossen Bärengraben, wo sie gemäss den tierseuchegesetzlichen Auflagen einen Teil der insgesamt viermonatigen Quarantäne verbringen dürften.

Für die nächsten Tage hat die Stadt Bern auf Anweisung des Tierarztes rund um den Bärengraben einen Sichtschutz aufstellen lassen. So sollten sich die jungen Bären leichter an ihre neue Umgebung gewöhnen können.

Aus diesem Grund kann das Publikum die beiden Bären vorerst nicht besuchen. Vorgesehen ist, dass die beiden Tiere nebst dem Bärenpaar Finn und Björk die Bärenpopulation im derzeit im Bau befindlichen Bären- und im Tierpark ergänzen.

swissinfo.ch und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft