Sydney 2000: Mathias Röthenmund verfehlt Olympia-Diplom knapp
Der Wildwasser-Kanute Mathias Röthenmund hat die Erwartungen im Olympia-Final nicht erfüllen können. Nach einem groben Fahrfehler wurde er am Ende nur 33 Hundertstel neben dem letzten Diplomplatz Neunter. Olympiasieger wurde der Deutsche Thomas Schmidt.
Vor den Olympischen Spielen hatte sich Mathias Röthenmund einen Diplomplatz zum Ziel gesetzt. Nach dem Sieg in der Qualifikation hatte er diese Vorgabe nach oben korrigiert. «Wie alle andern guten Kanuten wollte ich eine Medaille», sagte er nach dem für ihn doch eher enttäuschenden Abschneiden im Final.
Im ersten Lauf ging bis kurz vor dem 20. von 23 Toren alles gut. Dort fuhr er mit der Bootsspitze in einen Felsen am Rande und kam lange nicht mehr weg. «In der Videoanalyse zwischen den zwei Läufen haben wir festgestellt, dass mich dieser Fahrfehler rund fünf Sekunden gekostet hat», sagte Röthenmund.
Trotz dem verpassten Diplom kann der 25-jährige Zürcher Mathias Röthenmund auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Im Weltcup war er noch nie so gut gewesen, in Prag stand er als Dritter sogar auf dem Podest.
Im nächsten Jahr werden für Röthenmund die Weltmeisterschaften auf dem Ocoe River in Tennessee (USA) den Saisonhöhepunkt bilden.
swissinfo und Agenturen
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