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Bâloise mit massivem Verlust

Der Basler Allfinanz-Konzern rechnet für das vergangene Jahr mit einem Verlust von 550 bis 650 Mio. Franken.

Es handle sich um ein Ausnahmejahr, teilte das Unternehmen mit. 2001 hatte die Bâloise noch 404 Mio. Franken Gewinn erzielt.

Der Basler Allfinanz-Konzern ist im schlechten Börsenjahr 2002 tief in die roten Zahlen abgetaucht. Wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, wird ein Verlust von 550 bis 650 Millionen Franken erwartet.

Grund für den rekordverdächtigen Verlust seien die sehr schlechten Entwicklungen an den Finanzmärkten, die bei der Bâloise Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen von über 900 Mio. Franken erfordert und Währungsverluste von über 100 Mio. Franken verursacht hätten.

Hinzu seien hohe Unwetterschäden in den Kernmärkten Deutschland und Österreich von rund 75 Mio. Franken gekommen. Die Bâloise bietet hauptsächlich Versicherungen an.

Höhere Prämien-Einnahmen erwartet

Die Bâloise sei ein solides Unternehmen und habe eine gute operative Leistung erbracht, sagte ein Unternehmenssprecher. Für 2002 erwarte die Bâloise Prämien-Einnahmen von rund 7,3 Mrd. Franken.

Dies entspreche einem organischen Wachstum in Lokalwährungen von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfallen 2,7 Mrd. Franken auf die Sparte Nichtleben und 4,6 Mrd. Franken auf Leben.

Für 2003 sei die Bâloise zuversichtlich, zu positiven Gewinnausweisen zurückzukehren. Die versicherungstechnische Leistungsfähigkeit sei gut und die Solvenz weiterhin solide. Es habe nie die Notwendigkeit bestanden, neues Kapital aufzunehmen, betont die Bâloise.

Über das Geschäftsjahr 2002 werde an der Jahresmedienkonferenz vom 3. April ausführlich berichtet.

swissinfo und Agenturen

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