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Das Goms (VS) ist schwer erreichbar

Nach dem Felssturz vom Sonntag (01.10.) sind die Strassen- und Bahnverbindungen ins Goms weiterhin nur beschränkt offen. Die Autos und die Furka-Oberalp-Bahn können nur zu bestimmten Zeiten verkehren.

Die Räumungs- und Sicherungs-Arbeiten zwischen Brig und Mörel dauern mindestens noch eine Woche. Die Befestigung der Felsmassen habe Vorrang, sagte Kantonsgeologe Jean-Daniel Rouillier auf Anfrage. Das Gebiet sei für seine Instabilität bekannt. Durchschnittlich alle zehn Jahre komme es zu einem Erdrutsch.

Die Fels- und Erdmassen, die am Sonntag niedergingen, durchbrachen die Schutznetze. Etwa 200 Kubikmeter Gestein verschütteten die Strasse und Bahngeleise.

Bis zum Abschluss der Sicherungs-Arbeiten wird der betreffende, Strassenabschnitt drei Mal täglich – morgens, mittags und abends – während anderthalb Stunden für den Verkehr geöffnet. Ausserdem können täglich fünf Züge verkehren. Trotz der Verkehrs-Behinderungen gab es bei der An- und Abreise der Touristen keine Probleme.

Immer noch gesperrt ist die Simplonpassstrasse. Dort unterbrach ein Erdrutsch auf italienischer Seite die Verbindung. Die BLS nahmen in der Folge den Autoverlad zwischen Brig und Domodossola wieder auf.

swissinfo und Agenturen

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