Es wird gleichviel Fleisch gegessen
Der Gesamtkonsum von Fleisch ist in der Schweiz in den letzten fünf Jahren nahezu unverändert geblieben. Das zeigt eine im Juni 2001 durchgeführte Befragung.
Lediglich der Konsum von Frischfleisch sei leicht zurückgegangen, sagt die Befragung, die vom Marktforschungs-Institut Demoscope bei 763 Personen durchgeführt wurde.
Auf die BSE-Krise und die Maul- und Klauenseuche (MKS) haben knapp ein Drittel der Befragten reagiert und etwas weniger Fleisch gegessen. Oft ist man auch ausgewichen auf andere Fleischsorten, beispielsweise auf Geflügel oder Schaf.
Herkunft gewinnt an Bedeutung
Die Fleischqualität wird von den Befragten indes als gleich gut wie früher eingeschätzt. Während die Westschweizer Konsumenten angaben, beim Fleischkauf eher auf den Preis zu achten, spielte bei den Befragten in der Deutschschweiz die Produkte-Deklaration eine grössere Rolle.
Die Kriterien «artgerechte Haltung» und «Herkunft aus der Schweiz» hätten an Bedeutung gewonnen. Rund die Hälfte der Befragten kaufen ihr Fleisch laut der Umfrage in Metzgereien ein. Insbesondere auf dem Land hat aber der Direkt-Einkauf beim Produzenten zugenommen.
Gemüse steht hoch im Kurs
In den vergangenen 15 Jahren ist die Anbaufläche für Gemüse in der Schweiz um 9% gestiegen. Besonders zugelegt haben Tomaten, Gurken, sowie Eisberg- und Nüsslisalat.
Kopfsalat, Blumenkohl und Lauch führen die Hitliste beim «Saisongemüse» an. Bei den Lagergemüsen dominiert die Karotte. Auf Platz zwei folgen die Zwiebeln und der Knollensellerie.
swissinfo und Agenturen
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