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Kein Käse: Butter wird teurer

Butter wird teurer, weil Subventionen an die Produzenten enfallen. Keystone

Das Kilogramm Butter kostet in der Schweiz ab dem 1. Mai rund einen Franken mehr. Dies weil die staatliche Hilfe an die Produzenten reduziert wird. Nicht überall müssen die Konsumenten aber unverzüglich tiefer in die Tasche greifen.

Beim Grossverteiler Migros kosten 100 Gramm Vorzugsbutter ab sofort 10 Rappen mehr. Die Kochbutter, die zu 250-Gramm-Stücken verkauft wird, schlägt 20 Rappen auf, wie der Marketing-Verantwortliche am Montag (30.04.) sagte.

Eine ähnliche Erhöhung ist beim zweiten Grossverteiler Coop geplant, soll aber erst in einigen Wochen erfolgen. Das exakte Datum wollte Coop-Sprecher Karl Weisskopf nicht nennen.

Die Erhöhung ist eine Folge der Reduktion von Bundeshilfen um rund einen Franken pro Kilogramm Butter. Nach Angaben des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) erhält der Produzent künftig für Vorzugsbutter nichts mehr (bisher 1,27 Franken) und für Kochbutter noch 1,75 Franken (bisher 2,71 Franken).

Verzögerung bei Käsepreisen

Auch die Käseproduzenten erhalten ab dem 1. Mai weniger finanzielle Zuschüsse. Die Preise steigen je nach Käsesorte und Lagerdauer mit Verzögerung.

Mozzarella könnte noch im Mai rund 70 Rappen teurer werden, schätzt der Milchprodukte-Hersteller Cremo. Bei Coop dürften die Preise für Frischkäse in einigen Wochen steigen. Migros will die höheren Preise bei Frischkäse nach eigenen Angaben nicht auf die Konsumenten abwälzen.

Beim Weichkäse wird frühestens auf Anfang Juni mit einer Preiserhöhung gerechnet. Sie soll rund 60 Rappen betragen. Der Greyerzer wird nach Angaben der Schweizer Milchproduzenten (SMP) im August oder September um rund 30 Rappen teurer.

Die Eidgenossenschaft spart mit den Beihilfekürzungen bei Milchprodukten jährlich rund 50 Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen

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