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Inwieweit sollte der Staat eingreifen, um unsere Ernährung zu beeinflussen?

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Als Bundeshauskorrespondentin für SWI swissinfo.ch entschlüssele ich die Bundespolitik für die Auslandschweizer:innen. Nach meinem Studium an der Académie du journalisme et des médias der Universität Neuenburg führte mich mein beruflicher Weg zunächst zu verschiedenen Regionalmedien, darunter die Redaktionen des Journal du Jura, von Canal 3 und Radio Jura bernois. Seit 2015 arbeite ich in der mehrsprachigen Redaktion von SWI swissinfo.ch, wo ich meine Arbeit nach wie vor mit Leidenschaft ausübe.

Ist es eine Massnahme für eine nachhaltigere Landwirtschaft oder ein «veganes Diktat»? Die Initiative «Für eine sichere Ernährung (Ernährungsinitiative)», über die am 27. September abgestimmt wird, spaltet die Gemüter.

Das von der Umweltaktivistin Franziska Herren angestossene Anliegen zielt darauf ab, den Selbstversorgungsgrad der Schweiz bei Lebensmitteln von aktuell 46% auf mindestens 70% zu erhöhen. Um dies zu erreichen, wird der Bund aufgefordert, seine Agrarpolitik so anzupassen, dass Produktion und Konsum pflanzlicher statt tierischer Lebensmittel gefördert werden.

Damit entfacht die Initiative erneut die Debatte über staatliche Eingriffe in unsere Ernährung. Was halten Sie davon? Ist es legitim, dass der Staat im Namen der Nachhaltigkeit bestimmte Ernährungsmodelle fördert, oder stellt dies einen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher:innen dar?

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SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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