Inwieweit sollte der Staat eingreifen, um unsere Ernährung zu beeinflussen?
Ist es eine Massnahme für eine nachhaltigere Landwirtschaft oder ein «veganes Diktat»? Die Initiative «Für eine sichere Ernährung (Ernährungsinitiative)», über die am 27. September abgestimmt wird, spaltet die Gemüter.
Das von der Umweltaktivistin Franziska Herren angestossene Anliegen zielt darauf ab, den Selbstversorgungsgrad der Schweiz bei Lebensmitteln von aktuell 46% auf mindestens 70% zu erhöhen. Um dies zu erreichen, wird der Bund aufgefordert, seine Agrarpolitik so anzupassen, dass Produktion und Konsum pflanzlicher statt tierischer Lebensmittel gefördert werden.
Damit entfacht die Initiative erneut die Debatte über staatliche Eingriffe in unsere Ernährung. Was halten Sie davon? Ist es legitim, dass der Staat im Namen der Nachhaltigkeit bestimmte Ernährungsmodelle fördert, oder stellt dies einen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher:innen dar?
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