Krise drückte auf Tourismus-Sommer
Auch die Schweizer Hotellerie spürt die darbende Weltwirtschaft: Von Anfang Mai bis Ende Oktober wurden knapp 20 Millionen Übernachtungen gebucht, das sind gut 4%weniger als im Sommer 2008.
Sämtliche Monate der Sommersaison schlossen im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit. Die Verluste bewegten sich zwischen zehn Prozent im Mai und 0,4% im September.
Bei den ausländischen Touristen betrug der Rückgang 5,8%, bei den einheimischen Gästen 2,1%. So wurde etwa bei Gästen aus Grossbritannien eine Abnahme um einen Fünftel verzeichnet, bei Touristen aus den Golfstaaten ein Minus von elf Prozent.
Die grösste Einbusse unter den Tourismusregionen musste die Zentralschweiz hinnehmen, gefolgt von Graubünden, Genf und Zürich. Einzig die Region Basel verzeichnete laut BFS ein Plus (2,5%).
swissinfo.
ch und Agenturen
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