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Neue Airline auf Startpiste

Wenn das Startkapital den Grenzwert von 2,5 Mrd. Franken nicht erreicht, wird das Projekt redimensioniert. Keystone

Die Investoren haben bisher 2,213 Mrd. Franken zugesichert. Damit ist die untere Limite, die die Investoren zum Ausstieg berechtigen würde, bereits überschritten.

Wie Direktor Peter Siegenthaler von der Eidgenössischen Finanzverwaltung am Freitag vor den Medien in Bern erklärte, ist der untere Grenzwert von 2,2 Milliarden, der die Investoren zum Ausstieg berechtigte, bereits überschritten. Sollten 2,5 Milliarden nicht erreicht werden, wäre eine Redimensionierung des Projektes zwingend.

Nach Formel 26/26/82

Werde der Zielwert erreicht, wäre die neue Airline mit 35% Eigenkapital «sehr gesund und solide» unterlegt, sagte Siegenthaler. Vor den Terroranschlägen in den USA vom 11. September habe der Branchendurchschnitt nur 26% betragen. Sollte der Zielwert um 100 Millionen verfehlt werden, blieben immer noch 33%.

Die Investoren hätten sich verpflichtet, die Aktien (Ausgabepreis 280 Fr.) mindestens ein Jahr zu halten, sagte Siegenthaler. Er zeigte sich «sehr erfreut» über die Bereitschaft der Finanzdirektoren, sich am Aktienkapital auf Grund eines fairen Verteilschlüssels zu beteiligen.

Damit sei es möglich, dass die neue nationale Fluggesellschaft am 28. März 2002 nach der Formel 26/26/82 starten könne, das heisst mit bis zu je 26 Swissair-Flugzeugen für den kontinentalen und den interkontinentalen Verkehr und den 82 Maschinen der Crossair, sagte Siegenthaler.

Auf Kundenwerbung

Die neue Airline sei auf der Startpiste – auf dem Weg vom Businessplan zur Realität, sagte Crossair-Chef André Dosé. Die Umsetzung laufe auf Hochtouren. Eine straffe Projektorganisation sei an der Arbeit.

Das Allerwichtigste sei, das Vertrauen der Kundschaft wiederzugewinnen, sagte Dosé. Der Sommerflugplan 2002 sei in die Reservationssysteme eingegeben. Die Flugzeuge seien heute zwischen 80 und 20% ausgelastet. Das Durchschnittsziel von 30% auf der Lang- und von 40% auf der Kurzstrecke werde leicht übertroffen.

Sondierungen für Allianzen

Er führe auch mit verschiedenen Airlines Gespräche über eine Allianzbildung, sagte Dosé. Als europäische Fluggesellschaft mit qualitativ guten Produkten «sind wir ein attraktiver Partner für Allianzen». Die Chancen stünden gut, mit einer aggressiven Preisstrategie Marktanteile zurückzugewinnen.

swissinfo und Agenturen

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