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«Neue Crossair»: Herr und Frau Schweizer sind pessimistisch

52 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die neue Airline Erfolg haben wird. Keystone

Laut einer Umfrage glaubt eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer nicht an eine neue Airline und findet die Finanzierung durch Steuergelder falsch.

Die Umfrage wurde von Isopublic im Auftrag des «SonntagsBlicks» durchgeführt. Noch im Oktober hatten Hoffnung und Hilfsbereitschaft im Volk überwogen. 50 Prozent der Schweizer- und Schweizerinnen wollten damals für die Rettung einer nationalen Airline Geld vom Staat einsetzen. Nur 43 Prozent waren dagegen.

Knapp zwei Monate später hat sich das Blatt gewendet: Nur noch 43 Prozent der Schweizer finden es richtig, dass 2,5 Mrd. Steuergelder für die neue Airline ausgegeben werden. 47 Prozent lehnen das ab.

Am grössten ist der Sinneswandel in der Region Bern/Basel: Nur gerade 37 Prozent begrüssen dort die Staatshilfe.

Unterstützung aus Zürich

Ganz anders sieht es in der Heimat der Swissair aus: 60 Prozent der Befragten in der Kantonen Zürich, Aargau, Thurgau und Schaffhausen stehen hinter der staatlichen Unterstützung. Gute Zeichen für die Volksabstimmung vom Januar 2002 also: Der Kanton Zürich wird dann über den 300-Millionen-Kredit zur Beteiligung an der neuen Luftfahrt-Gesellschaft entscheiden.

Romandie optimistisch

Im Gegensatz zur Deutschschweiz ist dafür eine Mehrheit in der Romandie guter Dinge: 54 Prozent geben der Airline eine grosse oder sehr grosse Chance.

Isopublic befragte von Donnerstag bis Samstag 600 Personen in der Deutsch- und der Westschweiz.

Vreni Spoerry spendet eine Million für Härtefälle

Laut «SonntagsBlick» hat die frühere Swissair-Verwaltungsrätin Vreni Spoerry der Stiftung für Härtefälle eine Million Franken gespendet.

Die Zürcher FDP-Ständerätin liess auf Anfrage über ihren Ehemann ausrichten, sie wolle die Angelegenheit «nicht an die grosse Glocke hängen». Über die Höhe des gespendeten Betrags wolle sie sich darum nicht äussern.

Der «SonntagsBlick» bezieht sich bei seinen Angaben auf Aussagen der Vize-Präsidentin der Stiftung für Härtefälle, Susanne Erdös. Das Geld der Stiftung ist bestimmt für Personen, die nach dem Ende von Swissair in schwere finanzielle Bedrängnis kamen.

Konzernleitung will 26/26

Am Mittwoch will Crossair-Chef André Dosé dem Verwaltungsrat einen Antrag zur Übernahme der 26 Kurz- und 26 Langstrecken-Flugzeuge der alten Swissair stellen. Ein Crossair-Sprecher bestätigte diese Meldung der Sonntags-Zeitung.

Gemäss dem Bericht hat Dosé von möglichen Allianzpartnern Signale erhalten, dass ein Langstreckenhub in Zürich in der vorgesehenen Grösse denkbar sei. Die Crossair machte dazu keine Angaben.

swissinfo und Agenturen

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