Schweizer Börse weltweit auf Rang drei
Nach Berechnungen der US-Investmentbank Merrill Lynch haben in den vergangenen zwölf Monaten nur sechs der weltweit bedeutendsten 38 Aktienmärkte Gewinne verzeichnet. Unter den Gewinnern befindet sich die Schweizer Börse.
Das Jahr 2000 sei für die globalen Aktienmärkte das schwierigste Jahr seit 1990 gewesen, hiess es in einer Mitteilung der Bank. Merrill Lynch begründete dies mit der überkauften Situation der meisten Märkte zu Jahresbeginn, dem Einbruch der Technologie-Aktien sowie dem von den sinkenden Unternehmens-Gewinnen ausgehenden Druck im späteren Verlauf des Jahres.
Schweizer Börse auf Rang drei
Der chinesische Aktienmarkt verzeichnete 2000 gemessen am Shanghai B Index mit einem Anstieg von 136,6 Prozent die stärkste Zunahme. Danach folgten Irland mit plus 12,2 Prozent, die Schweiz (SMI) mit 7,7 Prozent, Kanada mit 4,2 Prozent, Italien mit 3,2 Prozent und Israel mit 1,5 Prozent.
Der deutsche Aktienmarkt zum Beispiel rangierte gemäss Merrill Lynch mit einem Rückgang von 10,2 Prozent auf Rang 16, Österreich mit minus 11,7 Prozent auf Rang 19.
USA minus 10,5 Prozent
In den USA verloren der S&P 500-Index 10,5 Prozent, während sich die Technologiebörse Nasdaq um 38,7 Prozent abschwächte und damit in den 28 Jahren ihres Bestehens den stärksten Verlust auswies.
Die insgesamt schlechteste Entwicklung im vergangenen Jahr resultierte in den asiatischen Märkten Indonesien (minus 38,5 Prozent), Taiwan (minus 44,1 Prozent), Thailand (minus 45,0 Prozent) und Korea (minus 50,9) Prozent.
swissinfo und Agenturen
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