Sinkendes Wirtschaftswachstum
Das Wirtschaftswachstum (BIP) in der Schweiz wird im nächsten Jahr auf 2,3 Prozent zurückgehen. Damit rechnet die Credit Suisse First Boston (CSFB). Im laufenden Jahr erreicht das BIP geschätzte 3,3 Prozent.
Höhere Mieten und Kosten im Gesundheitswesen dürften zu einem Anstieg der Kerninflation in der ersten Jahreshälfte 2001 führen. Dies teilte die CSFB am Dienstag (12.12.) an einer Medien-Konferenz in Zürich mit. Bis Ende nächsten Jahres sollten aber wieder Raten von 1 bis 1,25 Prozent erreicht werden.
Das Leistungsbilanz-Defizit wird sich nach Ansicht der Credit Suisse First Boston auf rund 50 Mrd. Franken einpendeln. Proportional zum Wirtschaftswachstum werde das Schweizer Leistungsbilanz-Defizit zurückgehen und damit weniger
Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken ausüben.
Zinssätze senken
Aufgrund dieser Faktoren und eines rückläufigen Wirtschaftswachstums weltweit werde es der Schweizerischen Nationalbank (SNB) möglich sein, die Zinssätze gegen Mitte des nächsten Jahres zu senken. Die CSFB sieht für 2001 eine Verlangsamung des US-Wachstums von 5,1 auf 2,8 Prozent voraus.
swissinfo und Agenturen.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch