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Biotechnopark in Frauenfeld

In Frauenfeld entsteht ein Zentrum für Forscher und Firmen aus dem Life-Science-Bereich. Keystone

Bis zum Jahr 2003 soll unter dem Namen "Nukleus" in der Thurgauer Kantonshauptstadt der erste Biotechnopark der Schweiz entstehen.

Beteiligte aus Forschung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und lokalen Behörden haben am Dienstag den offiziellen Startschuss für das von einer Stiftung getragene Projekt gegeben. Entstehen soll ein für die Schweiz bisher einzigartiges Zentrum für biomedizinische Forschung, Entwicklung und Technologie.

Plattform für Biotech-Firmen

«Nukleus» soll nach dem Vorbild des Technoparks in Zürich Unternehmen und Institutionen, die sich im Life-Science-Bereich positionieren und in einem para-universitären Umfeld arbeiten, eine technische und organisatorische Plattform bieten.

Damit solle eine Brücke zwischen universitärer und anwendungsorientierter Forschung geschaffen werden, betonte René Moser, einer der Initianten des Biotechnoparks und Gründer des Institute for Biopharmaceutical Research (IBR) mit Sitz in Wängi (TG).

Als Herzstück des neuen Biotechnoparks bezeichnete Moser die im Frühjahr in Frauenfeld gegründete Stiftung für biomedizinische Forschung (SBF). Diese will anwendungs-orientierte Grundlagen-Forschung im Bereich Biomedizin und Biopharmazie betreiben. Sie wird bereits Anfang nächsten Jahres erste Forschungen im Bereich Impfstoff- und Prionenforschung aufnehmen.

Bezugsbereit bis 2003

Räumlich soll der Biotechnopark im Osten der Stadt Frauenfeld in einem dreigeschossigen und dreiteiligen Gebäude Platz finden, das im Endausbau rund 9000 Quadratmeter Nutzfläche und ein Bauvolumen von 20 Mio. Franken umfassen könnte. Bis Mitte Dezember soll ein Vorprojekt vorgelegt werden. Die erste Bauetappe soll bereits 2003 bezugsfertig sein.

Edgar Georg Sidamgrotzki, Chef des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit, begrüsste den Biotechnopark als wichtiges Projekt. Der Kanton überprüfe derzeit eine Beteiligung an der Trägerschaft. Der Thurgau ist bereits Mitträger eines Biotechnologie-Instituts in Tägerwilen (TG), das als An-Institut der Uni Konstanz geführt wird.

swissinfo und Agenturen

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