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Deiss betont Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung

Die Schweiz will eine führende Rolle einnehmen am Umweltgipfel 2002. Keystone Archive

Eine Strategie für nachhaltige Entwicklung sowie Gleichheit und Gerechtigkeit unter den Völkern seien notwendig, um den Terrorismus an den Wurzeln zu fassen. Dies betonte Aussenminister Joseph Deiss am Vorbereitungs-Treffen für den Umweltgipfel 2002.

Deiss eröffnete am Montag in Genf die Ministerkonferenz der UNO-Wirtschaftskommission für Europa (UNO-ECE) zur Vorbereitung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung 2002.

Als Präsident der Konferenz sicherte Deiss den USA eine «bedingungslose Solidarität» zu sowie die Unterstützung bei der Verfolgung der Urheber der Anschläge vom 11. September in New York und Washington.

Spezielle Verantwortung der Industrieländer

Der Aussenministern sagte zu Beginn der Konferenz weiter, dass die regionale Gruppe zur Vorbereitung des Umweltgipfels 2002 nach Auffassung der Schweiz eine spezielle Verantwortung habe. Denn die meisten Industrieländer gehörten dieser Gruppe an.

Die Schweiz habe sich seit dem ersten Umweltgipfel in Rio 1992 dafür eingesetzt, eine nachhaltigen Entwicklung im eigenen Land umzusetzen, sagte Deiss weiter. Sie werde diesen Weg fortsetzen.

An dem zweitägigen Treffen werden 600 Delegierte aus 55 Mitgliedstaaten der UNO-ECE teilnehmen – darunter 200 Vertreter von Nichtregierungs-Organisationen. Am Dienstag soll eine Minister-Erklärung der Länder Europas und Nordamerikas für den Umweltgipfel verabschiedet werden, der im September 2002 in Johannesburg stattfindet.

Bei mehreren Themen der Erklärung bestehen noch Meinungs-Verschiedenheiten. So bei der Umsetzung des Kyoto- Protokolls, bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und der Erhöhung von finanziellen Mitteln für eine nachhaltige Entwicklung.

swissinfo und Agenturen

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