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Deutsch wichtig für Europa

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Die Mehrsprachigkeit und die Rolle der deutschen Sprache in der Welt stehen im Zentrum der XII. Internationalen Tagung der Deutschlehrer, die am Montag in Luzern begonnen hat.

Eröffnet wurde der Anlass am Montag von Nationalrätin Cécile Bühlmann, Mitglied der Grünen Partei, mit einem Bekenntnis zur Vielsprachigkeit. Sprachen seien ein Reichtum, sagte sie. Jede erlernte Sprache öffne die Tür zu einer neuen Welt.

Wie die Organisatoren in Luzern erklärten, führen Englisch-Kenntnisse allein noch nicht zur Mehrsprachigkeit. Die Vielsprachigkeit soll ein fester Bestandteil der europäischen Identität und Bildungspolitik werden.

Bekenntnis zu Spezialitäten

Der Niederländer Gerard J. Westhoff, Präsident des Internationalen Deutschlehrer-Verbandes, bezeichnete Englisch als Supermarktsprache mit Erste-Hilfe-Funktion. Andere Fremdsprachen seien als Spezialitäten trotzdem unverzichtbar.

Als Beispiel nannte Westhoff die Sprachen der Nachbarländer. Für viele Nachbarn des deutschen Sprachraums sei Deutsch schon allein aus wirtschaftlichen Gründen ebenso wichtig wie das modische Englisch, sagte er.

Für den Präsidenten der Erziehunsdirektoren-Konferenz, den St. Galler Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, steht fest, dass das Erlernen nur einer Fremdsprache auch in der Schweiz nicht genügen kann. Gleichzeitig plädierte er für eine stärkere Wertschätzung der Muttersprachen der Immigranten.

Umfangreiches Programm

Der Anlass ist ein Schweizer Beitrag zum Europäischen Jahr der Sprachen und wird von Pro Helvetia und Präsenz Schweiz mitgetragen. Organisator ist der Internationale Deutschlehrer-Verband.

An der Tagung nehmen rund 1’700 Lehrer aus 80 Ländern teil. Es handelt sich dabei vorwiegend um Personen, die Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache unterrichten. Rund 400 Teilnehmer stammen aus der Schweiz.

swissinfo und Agenturen

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