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Ascona: WM-Countdown von Fuchs mit Tinka's Boy

Markus Fuchs auf Tinka's Boy diesen Frühling in Luzern. Keystone Archive

Der CSI Ascona (26. bis 28. Juli) feiert sein 10jähriges Jubiläum. Es werden Spitzenreiter aus 19 Nationen erwartet.

Dieser Inhalt wurde am 24. Juli 2002 - 15:16 publiziert

Vorjahres-GP-Sieger Markus Fuchs zündet in Ascona mit Tinka's Boy seinen WM-Countdown. Der Holländer-Hengst präsentierte sich vor Monatsfrist in Aachen in Hochform und verzeichnete sowohl im Nationenpreis als auch im GP, den er als Dritter beendete, keinen Springfehler. Seither genoss Tinka's Boy eine Ruhepause.

Fuchs: WM-Medaille als Ziel

In Ascona beginnt die unmittelbare WM-Vorbereitung, die Mitte September im spanischen Jerez de la Frontera in den WM-Final münden soll. "Eine WM-Medaille im Einzelklassement ist unser Saisonziel", sagt der 116-fache Nationenpreis-Reiter keinesfalls grossmundig, sondern durchaus realistisch.

Das Turnier im Tessin übt seit dem Start 1993 eine besondere Anziehungskraft aus. Es ist nicht nur das Preisgeld von 300'000 Franken, die eingespielte Organisation oder die geeignete Anlage auf dem alten Flugplatz, die stets Spitzenkräfte aus zahlreichen Ländern in die Schweizer Sonnenstobe locken. Geschätzt werden auch die Liebenswürdigkeit der Veranstalter und das unvergleichliche "ambiente ticinese". Zum 10. Mal organisieren Peter und Manuela Bacchi mit einem Budget von einer Million Franken das Turnier.

Von Fuchs bis Philippaerts

Erneut übt Markus Fuchs in Ascona eine Doppelfunktion aus. Der Leader der Schweizer Springreiterequipe greift dem Tessiner Ehepaar Bacchi wiederum als Sportchef unter die Arme.

Der Weltcupsieger von 2001 hat trotz der Konkurrenz durch den CSIO Hickstead (Riders Tour) und den CSI Royan einige Publikumsmagneten für das Jubiläumsturnier verpflichten können. Sowohl der EM-Zweite Ludo Philippaerts (Be) als auch der WM-Zweite Thierry Pomel (Fr) haben ihre Zusage erteilt.

Jessica Kürten-Chessney vertritt die irische Europameister-Equipe von 2001. Der Deutsche Markus Beerbaum, der jüngere Bruder des Weltranglisten-Ersten Ludger Beerbaum, führt ein zehnköpfiges deutsches Team an.

Markus Beerbaum war vor vier Jahren mit Lady Weingart in Rom Mitglied der deutschen Weltmeister-Equipe. Er wird von Markus Merschformann, dem diesjährigen GP-Zweiten in Neuendorf, begleitet.

Ludo Philippaerts bringt seine belgischen Equipenkollegen Marc van Dijck und Kristof Cleeren mit. Aus Holland werden Emile Hendrix und der ehemalige Team-Olympiasieger Piet Raymakers erwartet.

Zum Start werden sich auch zahlreiche Schweizer Elitereiter einfinden. Bis auf den verletzten Urs Fäh ist das komplette WM-Kader mit Markus Fuchs, Beat Mändli, Paul Freimüller und Willi Melliger gemeldet.

Melliger muss aber auf ein Comeback mit seinen nach Zerrungen rekonvaleszenten Spitzenpferden Annaconda und Scutt, dem GP-Zweiten des Vorjahres in Ascona, verzichten. Hingegen wird die erst achtjährige Zukunftshoffnung Gold du Talus zu beobachten sein.

Fabio Crottas Exploit

Auch Tessiner Reiter werden sich auf dem "aerodromo" mit namhafter Konkurrrenz messen. Vor allem der 23-jährige Fabio Crotta hat seine Fortschritte zu bestätigen.

Am CSI Neuendorf liess sich der ehemalige Team-Europameister der Junioren und der Jungen Reiter als zweifacher Sieger feiern. Beeindruckend war vor allem sein verwegener Angriffsritt im Credit-Suisse-Preis am Samstag, den er als Letztstartender im Stechen auf Kimoni du chat belle vue für sich entschied.

"Noch nie habe ich 10'000 Franken Preisgeld gewonnen. Vor einem Jahr startete ich mit dem heftigen Hengst noch in L-Konkurrenzen", so Crotta. Erstmals vertritt er zudem Mitte August die Schweizer Farben am CSIO in Budapest.

swissinfo und Agenturen

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