Baselbieter Volksschulen finden mehr Lehrpersonen
Die Personalsituation hat sich an den Baselbieter Volksschulen gegenüber den Vorjahren verbessert. Vor allem an den Primarschulen konnten mehr Lehrpersonen gefunden werden. Dennoch sind für das bevorstehende Schuljahr mehrere Stellen vakant, wie Bildungsdirektion am Montag mitteilte.
(Keystone-SDA) Für das kommende Schuljahr sind per 8. Juni 2026 noch 17,1 Vollzeitäquivalente (VZE) zu besetzen. Diese Zahlen waren auf Primarstufe in den vergangen Jahren deutlich höher. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren noch 38,7 VZE offen; 2024 waren es 43,4 und 2023 gar 61.
An den Sekundarschulen sind aktuell noch 7,3 VZE zu besetzen. Das ist leicht mehr als im Vorjahr mit 5,6. 2024 waren es hingegen noch 8,5 VZE und 2024 insgesamt 14, wie es im Communiqué.
«Zivis» entlasten die Lehrpersonen
Die BKSD sieht in der Entwicklung eine Bestätigung für mehrere ergriffene Massnahmen. Dazu gehören die Unterstützung für Berufseinsteigerinnen und -einstiger und Entlastungsmassnahmen.
Vom Schuljahr 2024/25 bis im Sommer 2026 führte der Kanton etwa ein Pilotprojekt zum Einsatz von Zivildienstleistenden an den Sekundarschulen durch. Nun prüft die Bildungsdirektion, ob dies an allen Sekundarschulen ermöglicht werden soll.
Die Zivildienstleistenden unterstützen das Schulpersonal im Unterrichtsalltag und tragen zur Entlastung bei, wie es weiter heisst. Im bevorstehenden Schuljahr startet zudem ein Pilotprojekt mit Springerinnen und Springern.