Hochschul-Abkommen mit Italien
Die Schweiz und Italien werden Studienabschlüsse an ihren Hochschulen gegenseitig anerkennen. Der Bundesrat hat ein entsprechendes Abkommen genehmigt. Damit ist die Studienmobilität zwischen der Schweiz und all ihren Nachbarländern verwirklicht.
Das nach rund zweijährigen Verhandlungen zu Stande gekommene Hochschulabkommen mit Italien entspricht laut dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) in weiten Teilen denjenigen, welche die Schweiz 1993 mit Österreich und 1994 mit Deutschland abgeschlossen hat.
Fachhochschul-Diplome anerkannt
Auch in den Verhandlungen mit Italien musste den Besonderheiten und Unterschieden der Hochschulsysteme Rechnung getragen werden. Haupthindernis war die Frage der Fachhochschulen, die in der Schweiz Bestandteil des Hochschulsystems sind. In Italien bestehen dagegen keine entsprechenden Studiengänge oder Schulen. Dennoch können sich Schweizer mit Fachhochschul-Diplom an den italienischen Universitäten und Technischen Hochschulen zu denselben Bedingungen immatrikulieren wie in der Schweiz, was vom EDI als beträchtlicher Erfolg gewertet wird.
Eine besondere Möglichkeit bietet sich zudem durch gemeinsame Studiengänge und die gegenseitige Betreuung von Doktorarbeiten. Eine vergleichbare Zusammenarbeit besteht bereits in den zwischen schweizerischen und französischen Universitäten gepflegten Programmen.
swissinfo und Agenturen
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