Uni Basel bewertet Autonomie positiv
Die Universität Basel zieht eine positive Bilanz über ihre fünf Jahre Selbstständigkeit. Um im Wettbewerb der Bildungs- und Forschungsinstitutionen mitzuhalten, will die Universität zudem weitere Finanzmittel erschliessen.
Die Universität Basel kann trotz Autonomie nur etwa 10 Prozent ihres Budgets von rund 300 Mio. Franken bei Dritten oder der Wirtschaft auftreiben. Den grossen Rest bezahlt die öffentliche Hand.
Auf den 1. Januar 1996 wurde die Universität Basel in die Autonomie entlassen. Damit erhielt sie das Recht, selbst die Mittel an die Fakultäten zuzuteilen oder auch das Personal selbst auszusuchen.
Die Universität Basel ist heute mit rund 2’400 Festangestellten und einem Jahresbudget von rund 300 Mio. Franken ein bedeutender Arbeitgeber in der Region, sagte Verwaltungsdirektor Kurt Altermatt.
Konkurrenz um Studenten und Mittel
Immer stärker stehe die Universität in Konkurrenz nicht nur mit den anderen Universitäten der Schweiz, sondern auch mit Fachhochschulen und ausländischen Universitäten, sagte Altermatt. Dabei gehe die Konkurrenz sowohl um Studierende wie auch um Finanzmittel.
Um mitzuhalten, müsse die Universität in Zukunft vor allem ihre knappen und unbefriedigenden Raumverhältnisse verbessern. Ausserdem gebe es auf allen Ebenen Lücken beim Personal, Dafür müssten die nötigen Finanzmittel – öffentliche Gelder wie Privatmittel – erschlossen werden.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch