Obama, Gaddafi und Iran sind auch Thema am WEF
Am Weltwirtschaftsforum in Davos diskutieren Vertreter aus Politik und Wirtschaft vor allem über die Wirtschaftskrise - aber nicht nur.
Um aus der Misere herauszukommen, brauche es die Unterstützung von China und anderen Staaten, die hohe Liquiditätsreserven hätten, sagte der einstige amerikanische Präsident Bill Clinton Clinton am WEF in Davos.
Der ehemalige israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält den Atomstreit mit dem Iran für ein dringlicheres Problem als die gegenwärtige Wirtschaftskrise.
US-Präsident Barack Obama müsse die Begriffe Terror und Terrororganisation im Nahen Osten neu definieren, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Erdogan.
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist am Rande des WEF mit Saif al-Islam Gaddafi, dem Sohn des libyschen Revolutionsführers, zusammengetroffen, um den Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen entschärfen. Über den Inhalt der Gespräche wurden keine Angaben gemacht.
Sie seien aber konstruktiv verlaufen, sagte Benedikt Wechsler, Kabinettschef im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, am Schweizer Fernsehen.
Die Bundesrätin kam gleichentags mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammen, mit dem sie über die Situation im Gaza-Streifen und in Georgien sprach.
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