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Reden und Krawalle am 1. Mai

Die Gewerkschafter haben am Tag der Arbeit in der Schweiz kämpferische Töne angeschlagen und etwa die Löhne der Manager kritisiert. In Zürich und Lausanne kam es zu Ausschreitungen.

In Zürich rief Christian Levrat, der neue Präsident der Sozialdemokratischen Partei (SP) der Schweiz, zu sozialen Reformen auf. Die Sozialpolitik müsse ein Gegengewicht zur zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes darstellen, sagte er.

In Basel forderte Paul Rechsteiner, der Präsident des Gewerkschaftsbundes, existenzsichere Mindestlöhne statt Managerexzesse.

An der Kundgebung in Bern wurde die Rede von SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät von Linksautonomen kurz gestört.

Kurz nach 16 Uhr kam es im Zürcher Langstrassenquartier zu Ausschreitungen, wobei die Polizei Gummischrot und Wasserwerfer einsetzte. Bis am frühen Abend wurden mehrere Personen verhaftet. In Lausanne zerschlugen Demonstranten die Scheiben einer McDonald’s Filiale.

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