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Schweiz eröffnet Verbindungsstelle im Irak

Grafik: Schweizer Botschaft in Baghdad swissinfo.ch

Die Schweiz reaktiviert die Botschaft im Irak: In Bagdad wird eine Verbindungsstelle für humanitäre und wirtschaftliche Aktivitäten eingerichtet, beschloss der Bundesrat am Mittwoch (22.11.).

Die Botschaft in Bagdad war 1991 wegen des Golfkrieges aus Sicherheitsgründen geschlossen und nicht wieder eröffnet worden. Die diplomatischen Beziehungen zum Irak wurden jedoch niemals abgebrochen. An die neugeschaffene Verbindungsstelle werden zwei Diplomaten entsandt, sagte Aussenminister Deiss in Bern. Diese werden auch Visa erteilen können.

Menschenrechte und Wirtschaft

Einer der Diplomaten soll die humanitären Projekte in Irak vor Ort verfolgen und aus erster Hand über die Menschenrechtslage berichten. Die humanitäre Hilfe der Schweiz für Irak beträgt für das laufende Jahr voraussichtlich über 4 Mio. Franken.

Der andere Diplomat soll sich um Wirtschaftsfragen kümmern: Schweizer Unternehmen exportieren Medikamente, Spitalbedarf und Nahrungsmittel in den Irak. Dies im Rahmen des UNO-Projektes
«Oil for Food».

Schweizer Firmen sind nach Angaben des EDA gegenüber jenen europäischen Konkurrenten benachteiligt, die über aktive Botschaften in Bagdad verfügen.

swissinfo und Agenturen

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