Trauertag beim IKRK
Die Trauer-Zeremonie für die sechs im Nordosten von Kongo getöteten IKRK-Mitarbeiter findet am Mittwoch (02.05.) in Genf statt. Es gibt weiterhin keine Hinweise auf die Täter.
Alle Delegationen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) werden am Mittwoch einen Trauertag einhalten, wie IKRK-Sprecher Juan Martinez erklärte. IKRK-Präsident Jakob Kellenberger werde bei der Trauerfeier sprechen, zu der Diplomaten und Vertreter von humanitären Organisationen erwartet werden.
Am Montag trafen die sterblichen Überreste der im kongolesischen Bunia getöteten Schweizerin Rita Fox ein. Die Angehörigen der Berner Krankenschwester waren am Genfer Flughafen. Der zweite getötete Delegierte, der Kolumbianer Delgado, soll in Nairobi, wo er wohnte, kremiert werden. Die vier lokalen Mitarbeitet werden in ihren Heimat-Orten beerdigt.
Keine Hinweise
Das IKRK hat seine humanitäre Arbeit in der Region im Nordosten von Kongo-Kinshasa seit dem Massaker vom vergangenen Donnerstag eingestellt. Im übrigen Land hingegen wurde normal weiter gearbeitet. Auch vier Tage nach dem Überfall verfügte das IKRK über keine Hinweise auf mögliche Täter.
«Wir machen keine Hypothesen, denn das ist ein gefährliches Spiel», gab Martinez zu bedenken. Die humanitäre Organisation selber macht keine Nachforschungen und zählt auf Informationen der Behörden Kongos und Ugandas. Offenbar gibt es keine Zeugen des Überfalls auf die beiden IKRK-Fahrzeuge.
swissinfo und Agenturen
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