Bundespräsident Ogi wünscht sich weltoffene und aktive Schweiz
Der Schweizer Bundespräsident Adolf Ogi träumt von einer Schweiz, die nicht mehr überall abseits steht. In seiner Fernseh- und Radioansprache zum Bundesfeiertag fordert Ogi das Land auf, seine Erfahrungen in Europa und der Welt einzubringen.
Nach eineinhalb Jahrhunderten Frieden und Freiheit in demokratischer, föderalistischer Tradition habe die Schweiz Grund zu Dankbarkeit, Stolz und Zuversicht.
„Die Schweiz existiert“, sagt der Bundespräsident in seiner Ansprache zum 1. August 2000. Zu ihren vier Kulturen und Sprachen seien in den letzten Jahren weitere Kulturen und Sprachen hinzugekommen. Das bereichere den Alltag des Landes.
Er träume von einer Schweiz, die nicht mehr abseits stehe, die ihre Erfahrungen überall einbringe und nicht nur mit dem Geldbeutel solidarisch sei, sagte der Bundespräsident.
Das Land solle nicht „nur auf dem Beobachterstuhl sitzen“, sondern „im Konzert der Nationen“ mitreden und mitentscheiden.
Die Schweiz seiner Träume verleugne weder ihre Wurzeln noch verliere sie ihre Identität, fuhr Ogi fort. Sie sei weltoffen, selbstbewusst und solidarisch. Er wünschte sich, dass die Schweiz auch für kommende Generationen Heimat sein werde.
Seine Mitbürgerinnen und Mitbürger forderte Adolf Ogi zum Mitträumen auf. Das Volk solle die Träume mit ihm zusammen umsetzen, denn: „Eines Tages werden wir feststellen: Sie sind wahr geworden!“
swissinfo und Agenturen

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