Fall «Hildebrand» vor Gericht
Die Geschichte hatte vor gut vier Jahren weit über die Landesgrenze hinaus und nachhaltig für Schlagzeilen gesorgt. Der damalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, stolperte damals über private Devisengeschäfte. Vor Gericht stehen in diesen Tagen die beiden Männer, welche die Affäre ins Rollen gebracht hatten.
Kurz bevor die SNB die Untergrenze für den Wechselkurs des Schweizer Frankens mit dem Euro festlegte, hatte SNB-Präsident Hildebrand oder seine damalige Frau einer Geschäftsbank den Auftrag, für rund eine halbe Million Franken Aktien und Dollars zu kaufen. Weil der Handel publik wurde, musste Hildebrand bald darauf den Hut nehmen. Nun stehen ein Politiker und ein ehemaliger IT-Spezialist der Bank vor Gericht. Letzterer soll die Bankdaten Hildebrands kopiert haben.
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