Standortqualität: Zug und Zürich an der Spitze
Die Kantone Zug und Zürich bleiben die attraktivsten Standorte der Schweiz. Auf Platz 3 liegt neu der Aargau vor Nidwalden und dem letztjährigen Dritten, dem Kanton Basel-Stadt, wie der am Dienstag veröffentlichte Standortqualitätsindikator (SQI) der Credit Suisse zeigt.
Unangefochten an der Spitze des SQI rangiert der Kanton Zug. Als Wirtschaftszentrum der Schweiz verfügt auch Zürich über zahlreiche Standortvorteile.
Aufsteiger des Jahres ist der Kanton Aargau, der vor einem Jahr noch im Mittelfeld lag. Dank einer konsequenten Standortstrategie mit einer steuerlichen Entlastung der juristischen Personen weise der Kanton Vorteile gegenüber Nidwalden auf.
Nichts verändert hat sich am Ende der Rangliste. Wie in den vorangegangenen Jahren belegen Wallis, Neuenburg und Jura die letzten Plätze.
Zentrales Element der Standortentwicklung und auch der am einfachsten zu beeinflussende Faktor sei die Steuerpolitik, schreiben die CS-Ökonomen. 2009 habe ein Grossteil der Kantone steuerliche Entlastungen vorgenommen.
Die wichtigsten fünf quantitativ messbaren Faktoren waren: die Steuerbelastung natürlicher und juristischer Personen, der allgemeine Ausbildungstand der Bevölkerung, die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften sowie die verkehrstechnische Erreichbarkeit.
Nicht berücksichtigt wurden sogenannte weiche Standortfaktoren wie landschaftliche Schönheit oder Qualität der öffentlichen Dienste.
swissinfo.ch und Agenturen
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