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Bern (awp/sda) - Mit einer besseren Abstimmung der Sozialwerke will die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) die Armut in der Schweiz in zehn Jahren halbieren. Dafür legte die Organisation am Montag in Bern einen Plan vor.
Damit es gelingt, die Zahl der Armen zu halbieren, sei in erster Linie politischer Wille nötig, sagte SKOS-Präsident Walter Schmid vor den Medien in Bern. Die Armutsbekämpfung müsse einen höheren Stellenwert erhalten. Die Fragen der Kosten und Finanzierung des Plans klammert der Bericht ausdrücklich aus.
Nicht überall stiegen die Sozialhilfefälle wegen der Krise an, sagte Rolf Mägli, Vizepräsident der SKOS und Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt. Eine Gruppe sei aber besonders stark betroffen: Ältere Langzeitarbeitslose hätten praktisch keine Möglichkeit, zurück in den Arbeitsmarkt zu finden.
Deshalb setzen denn auch die über dreissig Massnahme-Vorschläge der SKOS schwerpunktmässig bei den Langzeitarbeitslosen an. Gezielte Integration und Ergänzungsleistungen sollen ihnen helfen, einen Job zu finden. Da für sie oft keine Arbeit zur Verfügung steht, muss diese laut SKOS organisiert werden.
Innerhalb einer Woche legt nach der Caritas die SKOS bereits als zweite Organisation einen Plan vor, um die Armut in der Schweiz zu halbieren. Der Grund dafür laut SKOS: Die Europäische Union erklärte das Jahr 2010 zum Jahr der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
Zudem habe der Bundesrat bald vor, eine eigene Strategie zur Armutsbekämpfung zu präsentieren. Das SKOS-Papier solle als Beitrag zur Diskussion dienen.
Die SKOS kümmert sich als Fachverband um die Ausgestaltung und Entwicklung der Sozialhilfe in der Schweiz. In der Organisation sind Vertreter von Bund, Kantonen, Gemeinden sowie von privaten Organisationen.
ch

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