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Ciba Spezialitätenchemie wieder in der Gewinnzone

Der Chemiekonzern Ciba Spezialitätenchemie (Ciba SC) mit Sitz in Basel hat 1999 wieder einen Konzerngewinn von 325 Millionen Franken erzielt. 1998 hatte der Konzern einen Verlust von 739 Millionen Franken ausgewiesen.

Dieser Inhalt wurde am 23. Februar 2000 - 11:21 publiziert

Der Chemiekonzern Ciba Spezialitätenchemie (Ciba SC) mit Sitz in Basel hat 1999 wieder einen Konzerngewinn von 325 Millionen Franken erzielt, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 739 Millionen Franken ausgewiesen wurde. Der Umsatz wuchs um 7 (in Lokalwährungen um 5) Prozent auf 8,972 Milliarden Franken.

Wie das Unternehmen am Mittwoch (23.02.) weiter mitteilte, lag der Betriebsgewinn bei 790 Millionen Franken.

Die Investitionen in Sachanlagen erreichten im vergangenen Jahr 292 Millionen Franken, verglichen mit 459 Millionen Franken im Vorjahr. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand verharrte bei 305 (Vorjahr: 304) Millionen Franken. Der Personalbestand ging auf 23'189 Beschäftigte zurück, verglichen mit 24'456 im Vorjahr. Die Dividende soll wie im Vorjahr zwei Franken pro Aktie beantragen.

Das Ergebnis wurde laut Ciba von nichtoperativen Faktoren beeinflusst. Dazu gehörten unter anderem ein Verlust aus der Beteiligung an der US-Firma Hexcel von 17 Millionen Franken im vergangenen Jahr und ein einmaliger Versicherungsertrag im Jahr 1998, der zusätzliche Einnahmen von 115 Millionen Franken gebracht hatte.

Für die Zukunft gibt sich Ciba optimistisch. Die angestrebten Kostensenkungen von 150 Millionen Franken durch konzernweite Restrukturierungs-Massnahmen und früh im Jahr eingeleitete Gewinnsteigerungsprogramme seien umgesetzt. Bereits für dieses Jahr erwartet der Konzern eine Steigerung der Umsatzrendite von knapp 15 auf 16 bis 17 Prozent. Zusammen mit einer weiteren Reduktion der Schulden und der Zinsen wird ein auch deutlicher Anstieg des Konzerngewinnes erwartet.

Der ausgewiesene Konzerngewinn von 325 Millionen Franken fiel höher als von Analysten erwartet aus. Diese waren von einem Gewinn in der Bandbreite von 295 Millionen Franken bis 305 Millionen Franken ausgegangen

SRI und Agenturen

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