Crossair-Absturz: Noch keine Hinweise auf Ursache gefunden

Eine erste Auswertung der Flugrekorder der verunglückten Crossair-Maschine hat bisher keine Hinweise auf eine mögliche Unfallursache erbracht. Die Piloten kommunizierten während des gesamten Flugverlaufs professionell miteinander.

Dieser Inhalt wurde am 21. Januar 2000 - 14:36 publiziert

Eine erste Auswertung der Flugrekorder der verunglückten Crossair-Maschine hat bisher keine Hinweise auf eine mögliche Unfallursache erbracht. Die Piloten kommunizierten während des gesamten Flugverlaufs in gut verständlichem Englisch und professionell miteinander, wie das Büro für Flugunfalluntersuchungen
am Freitag (21.01.) in Kloten bekannt gab.

Keine der Piloten-Aussagen weise bisher direkt auf eine mögliche Unfallursache hin. Beim Flugdatenschreiber, der Angaben über 64 Parameter enthält, weist bisher ebenfalls nichts direkt auf das Unfallgeschehen hin, mit Ausnahme der ausserordentlichen Fluglage der Maschine kurz vor dem Aufprall. Aus diesem Grund werden weiterhin sowohl technische als auch menschliche Unfallursachen in Betracht gezogen, wie es heisst.

Crossair und SAirGroup setzen unabhängiges Expertenteam ein

Der Flugbetrieb und der technische Betrieb der Crossair werden von einem international zusammengesetzten, unabhängigen Expertenteam unter die Lupe genommen. Dies haben der SAirGroup-Konzernchef und Crossair-Verwaltungsratspräsident Philippe Bruggisser und der Crossair-Chef Moritz Suter beschlossen, wie die Crossair am Freitag bekannt gab. Mutter- und Tochtergesellschaft wollen sich damit für eine transparente und klare Faktenlage einsetzen und die Ergebnisse nach Vorliegen des Berichts veröffentlichen. Ein Crossair-Sprecher ergänzte auf Anfrage, dass man bestrebt sei, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, die im Zusammenhang mit der Wartung der Crossair-Maschinen in der Öffentlichkeit kursierten.

SRI und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen