Ambri baut Vorsprung aus
Ambri kam in der 13. Runde der NLA-Meisterschaft zwar zuhause nicht über ein 3:3 gegen Fribourg hinaus, konnte den Vorsprung an der Tabellenspitze auf Lugano aber dennoch auf zwei Punkte ausbauen. Die Südtessiner blamierten sich beim 1:4 in Lausanne und blieben dabei ebenso chancenlos wie der zweite Meisterschafts-Favorit ZSC Lions beim 0:4 in Davos.
Das Tessin bleibt für Fribourg-Gottéron das einzige gute Auswärtspflaster. Nach dem 3:2 bei Lugano und fünf Schlappen in den anderen fünf Away-Partien kamen die Spieler von Serge Pelletier bei Leader Ambri-Piotta zu einem 3:3-Unentschieden. Zweifacher Torschütze für die Gäste war der kanadische Verteidiger Mike Gaul.
Langnau – Kloten
Kloten hat auswärts in Langnau erst in der allerletzten Sekunde einen Punkt gewonnen. 41 Sekunden vor Schluss gelang Hämäläinen der vermeintliche 2:1-Siegestreffer für die Emmentaler, bevor Nilsson eine Sekunde vor Schluss den Puck noch zum 2:2 ins Tor stocherte.
Davos – ZSC
Die ZSC Lions sind noch nicht über den Berg. Gegen ihren Lieblingsgegner HC Davos setzte es mit 0:4 eine weitere Niederlage ab, mittlerweile schon die achte in dieser Saison. Für Davos war es der erste Heimsieg gegen den ZSC seit dem 31. Oktober 1998 (6:4). Die letzten sechs Spiele hatte der ZSC gewonnen.
Lausanne – Lugano
Eishockey-Fest in der Lausanner «Patinoire de Malley»: Die Spieler von Mike McParland deklassierten den Meisterschafts- Mitfavoriten Lugano verdient 4:1, wobei die Tessiner ihrer Reputation fast alles schuldig blieben. Überragender Mann war Doppel-Torschütze Andrej Baschkirow. Lausanne hat nun mit Lugano, den ZSC Lions und Davos alle Topteams geschlagen.
Rapperswil-Jona – Zug
Rapperswil-Jona kommt nicht mehr vom Fleck. Nach gutem Saisonstart bezogen die St. Galler beim 1:2 gegen den EV Zug die vierte Niederlage hintereinander und nähern sich bedrohlich dem Strich. Den Siegestreffer für die glücklicheren Innerschweizer, die auswärts fünf ihrer sechs Saisonsiege erzielt haben, erzielte Di Pietro nach 77 Sekunden in der Overtime.
Bern -Chur¶
Bern hat sich klar und deutlich mit 7:0 gegen Chur durchgesetzt. Während Bern vor gut 8’500 Zuschauern den vierten Heimsieg dieser Saison feierte, müssen die Bündner weiterhin auf den ersten Auswärtspunkt warten. Bereits den zweiten Shutout der Saison schaffte Goalie Marco Bührer.
swissinfo und Agenturen
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