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Deutsch für Dreijährige in Basel-Stadt

Kinder in der Stadt Basel sollen künftig ausreichend Deutsch beherrschen, wenn sie in den Kindergarten eintreten - egal, ob Mundart oder Hochdeutsch. Ein Obligatorium für die Frühforderung ist ab 2013 geplant.

Fremdsprachige Dreijährige sollen während einem Jahr an zwei Halbtagen pro Woche spielerisch Deutsch lernen. Die Regierung hat das im Februar 2008 vorgestellte Projekt nun an den Grossen Rat überwiesen.

Basel-Stadt ist laut Erziehungsdirektor Christoph Eymann der erste Kanton, der die flächenddeckende sprachliche Frühförderung von Dreijährigen mitsamt einem selektiven Obligatorium gesetzlich verankern will.

Obligatorisch eingeführt werden soll die Lösung indes erst auf 2013. Bis dann sollen privat organisierte Spielgruppen und Tagesheime so ausgebaut werden, dass sie für das neue Angebot rund 500 Kinder aufnehmen können.

Diese sollen die deutsche Sprache – ob Mundart oder Standardsprache – nicht in eine Schulbank gezwängt, sondern spielerisch erlernen.

Das selektive Obligatorium kommt dann zur Anwendung, wenn fremdsprachige Eltern ihr Kind nicht am Programm teilnehmen lassen wollen. Ziel der Frühförderung sei es, folgenschwere Sprachdefizite rechtzeitig zu beheben.

swissinfo und Agenturen

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