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Frieden fördern – mit Sport

Das friedensfördernde Sportprojekt "Droit au Sport": Mädchenfussball in Abobo, Abidjan. M. Reisle

Sport soll als fester Bestandteil in die Programme der Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung integriert werden.

Dazu wurde an einer dreitägigen internationalen Konferenz im bernischen Magglingen eine Liste mit Empfehlungen verabschiedet.

Die Konferenz war von UNO-Sonderberater für Sport, Adolf Ogi, initiiert worden. An der Konferenz, die am Dienstag zu Ende ging, nahmen über 300 Vertreterinnen und Vertreter von UNO-Organisationen, Regierungen und Sportverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft teil.

Sie hatten zum Ziel, eine verlässliche Basis zu schaffen, um das Potenzial des Sports für die Entwicklung und die weltweite Friedensförderung nutzen zu können.

Eine Liste für Kofi Annan

Zusammen mit einer so genannten «Erklärung von Magglingen» wurde deshalb auch eine umfassende Liste mit Empfehlungen zur Umsetzung der von den Konferenz-Teilnehmern eingebrachten Ideen verabschiedet.

Dazu gehören gemäss einer Mitteilung vom Dienstag unter anderem Themen wie «Sport, Friedensförderung und Konfliktprävention», «Sport und sozioökonomische Entwicklung» oder auch «Sport und Persönlichkeitsentwicklung».

Sowohl die Deklaration wie auch die Liste mit den Empfehlungen soll Ogi im März dem Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO), Kofi Annan, übergeben.

«Wir haben in Magglingen eine verlässliche gemeinsame Basis geschaffen, um das riesige Potenzial des Sports für Entwicklung und Friedensförderung in Zukunft gezielt, systematisch und nachhaltig zu nutzen», zog Adolf Ogi eine positive Bilanz des dreitägigen Anlasses.

Weitere Konferenzen folgen

Eine Nachfolge-Konferenz zum Magglinger Treffen soll im Jahr 2005 stattfinden. Bereits zuvor will Ogi eine Konferenz zum Thema «Sport und Frieden» auf die Beine stellen. Zudem soll eine Informations-Drehscheibe für Sport und Entwicklung geschaffen werden.

Die Konferenz von Magglingen wurde auch vom Bundesamt für Sport und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mitgetragen.

Zu den Teilnehmern der Konferenz gehörten neben verschiedenen international bekannten Spitzensportlern auch der polnische Präsident Aleksander Kwasniewski, der UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, Ruud Lubbers, und der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge.

swissinfo und Agenturen

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