Fussball: Pape Thiaw für zwölf Spiele gesperrt
Die Disziplinar-Kommission der Fussball-Nationalliga hat Pape Thiaw für zwölf Spiele gesperrt. Der Stürmer von Lausanne hatte am Montag in der Pause des Matches gegen Servette im Kabinen-Eingang dem Genfer Internationalen Sébastien Fournier mit einem Faustschlag das Nasenbein gebrochen.
Seit fünf Jahren ist kein Spieler in der Nationalliga mehr so hart bestraft worden wie nun der Senegalese Thiaw. 1997 war der Franzose Jean-Pierre Cyprien nach einer Attacke gegen den damaligen St. Galler Trainer Roger Hegi mit 15 Spielsperren belegt worden.
Lausanne, welches das Derby gegen Servette daheim 0:3 verloren hatte, kann gegen den Entscheid der Disziplinar-Kommission rekurrieren. Aufschiebende Wirkung hätte ein allfälliger Einspruchg allerdings nicht.
Dagegen verfügte die Disziplinar-Kommission keine Sanktionen gegen Lausannes Ukrainer Jewen Lutsenko. Dieser hatte in einem Zweikampf Servettes Verteidiger Aleksander Bratic unbemerkt vom Schiedsrichter das Bein gebrochen.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch