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KI verändert unseren Alltag: Wie gehen wir vernünftig damit um?

Blauer Hintergrund, menschliche und künstliche Hand nähern sich auf Bildschirm
KI prägt zunehmend alltägliche Entscheidungen, doch verbindliche Leitlinien sind noch nicht überall etabliert. Keystone/EPA/Mark R. Cristino

Künstliche Intelligenz plant die Ferien, hilft bei den Hausaufgaben und begünstigt zugleich die Verbreitung von Falschinformationen. Wie gehen wir vernünftig mit KI um? Sagen Sie uns Ihre Meinung.

Freitagabend, Kühlschrank auf. Eier, Zucchetti, ein halber Camembert. Foto gemacht und hochgeladen. «Was kann ich damit in unter 30 Minuten kochen?» Wenige Sekunden später erscheint ein Rezept auf dem Handy.

Künstliche Intelligenz ist längst überall. Sie unterstützt bei der Ferienplanung, formuliert E-Mails oder fasst Vorlesungen zusammen. Laut einer repräsentativen Comparis-UmfrageExterner Link vom Frühling nutzen 76 Prozent der Schweizer Erwachsenen KI im Alltag.

Nützlich, aber nicht immer harmlos

So praktisch KI ist, sie kann auch täuschen. Neben falschen Antworten von KI-Assistenten kursieren auf sozialen Medien immer mehr KI-generierte Inhalte. Und für viele wird es schwieriger, zwischen Realität und Fälschung zu unterscheiden.

Vernünftiger Umgang mit KI: Wer von Ihnen hat die beste Lösung?

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Ihre Lösungsvorschläge

Wir testen zurzeit ein neues Angebot für unsere Debattenplattform «dialog». Wir möchten Ihnen, unseren User:innen, die Möglichkeit geben, eigene Lösungen für politische und gesellschaftliche Probleme vorzuschlagen.

Sie können dabei auch Lösungsvorschläge anderer User:innen unterstützen. Jene, die Sie am besten bewerten, bringen wir in die öffentliche Debatte ein und konfrontieren Politiker:innen und andere Entscheidungsträger:innen damit.

Wie schnell sich Falschinformationen verbreiten können, zeigte sich beispielsweise im Vorfeld der Abstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz», als Deepfakes zur Zuwanderung in der Schweiz auf Tiktok geteilt und tausendfach angeschaut wurden.

KI verändert Schule und Arbeitswelt

KI verändert aber nicht nur, was wir sehen, sondern ebenso, wie wir arbeiten. Rund 28 Prozent von drei Millionen untersuchten Arbeitsplätzen in der Schweiz stehen unter starkem Einfluss von KI, wie eine Studie der Arbeitnehmenden-Organisation Angestellte SchweizExterner Link zeigt. Diese Stellen werden nicht zwingend abgebaut, aber sie verändern sich.

Katzenbilder mit KI generiert auf Bildschirm
Künstliche Intelligenz kann heute weit mehr, als bloss Katzenbilder zu generieren. Keystone / Christian Beutler

Auch in der Bildung beschäftigt künstliche Intelligenz. Schülerinnen und Schüler nutzen KI für Hausaufgaben oder Abschlussarbeiten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie KI sinnvoll in den Unterricht integriert werden kann und welche Kompetenzen Jugendliche im Umgang mit ihr erwerben sollen. Jede Schule ist derzeit selbst verantwortlich dafür, was Jugendliche über künstliche Intelligenz lernen.

Politisch steht die Schweiz am Anfang. Bisher gibt es noch keine übergreifende Gesetzgebung spezifisch zur künstlichen Intelligenz. Bis Ende Jahr will das Bundesamt für Justiz eine Vernehmlassungsvorlage zur KI-Regulierung erarbeiten, mit der die Schweiz die KI-Konvention des Europarats umsetzen will.

Wo steht die Schweiz bei der Regulierung künstlicher Intelligenz? Hören Sie dazu den SRF-Beitrag:

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SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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